Testergebnisse H-Trap Bremsenfalle

Pferdefliegen den Kampf ansagen

Wenn Sie schon einmal von einer Pferdebremse gebissen wurden, dann wissen Sie, wie schmerzhaft das ist. Eben jene Schmerzen verspürt auch Ihr Pferd. Der Biss der Pferdebremse an sich ist schon schlimm genug, aber noch problematischer sind die Folgen: Es besteht zusätzlich Gefahr durch den Stress und die Qual der Pferdes, die dazu führen können, dass sich das Tier verletzt, weil es unruhig wird, herumgaloppiert oder versucht, auszubrechen. Das bringt nicht nur Ihr Pferd in Gefahr, sondern auch Sie als Besitzer. Zum Glück gibt es einen Ausweg: Die H-Trap Pferdebremsen-Falle verringert die Anzahl der lästigen Plagegeister drastisch und verschafft Linderung.

Bremsenfalle Holland H-Trap Pferde schuetzen Bremsenstich

"Pferdebremse" ist der gängigste Begriff für die Insekten der Familie Tabanidae (Bremsen). Neben der Bezeichnung Pferdebremse sind weitere Namen für die blutsaugende Fliegenart üblich, darunter Pferdefliege, Rinderbremse, Viehbremse, Blinder Kuckuck oder einfach nur Bremse.

Das Problem mit den Bremsen

Pferdebremsen sind zwischen 2 bis 3 cm lang und besitzen für gewöhnlich transparente oder bunt gefärbte Flügel sowie leuchtende Facettenaugen. Ausgewachsene Pferdebremsen ernähren sich von Nektar und manchmal von Pollen. Die Weibchen der meisten Arten sind Blutsauger, da sie ohne Blut nicht in der Lage sind, sich fortzupflanzen. Männliche Pferdebremsen verfügen nicht über die Mundwerkzeuge (Unterkiefer), die von den Weibchen für das Blutsaugen genutzt werden. Sobald die Bremse auf einem Wirt (Mensch oder Tier) gelandet ist, nutzt sie ihre messerscharfen Mundwerkzeuge dazu, um die Haut einzureißen und sich vom heraustropfenden Blut zu ernähren. Der Blutverlust kann nicht enorm sein. 20 bis 30 Bremsen können innerhalb von 6 Stunden bis zu 100 ml Blut aufnehmen – und das von ihnen zurückgelassene, austretende Blut lockt noch mehr Bremsen an. Wird ein Pferd wiederholt gebissen, kann der Blutverlust das Tier schwächen.

Pferdefliege, Rinderbremse, Viehbremse, Blinder Kuckuck, Bremse

Die Bisse der Pferdebremse sind sehr schmerzhaft und lösen einen heftigen Juckreiz aus. Sie hinterlassen eine Bissspur und eine Schwellung (Quaddel), oft mit einem Tropfen Blut. Jeder Biss löst Hautirritationen und Schmerzen aus – die Schwellung kann einen Tag oder länger andauern. Selbst wenn ein Pferd nicht oft gebissen wird, behält es den Biss in negativer Erinnerung. Je älter das Tier wird, desto mehr fürchtet es sich vor Begegnungen mit den Pferdebremsen und wird unruhig, wenn sich die Bremsen nähern oder es gebissen wird. Genau aus diesem Grund besteht Unfallgefahr. Pferdebremsen lassen sich nicht einfach verscheuchen und sind sehr hartnäckig. Sie attackieren stur so lange, bis sie erfolgreich sind. Manche scheinen ihren ausgewählten Opfern sogar hinterherzujagen. Ein gefährlicher Nebeneffekt sind Infektionen, die sich bilden, wenn sich ein Pferd an der Bisswunde kratzt. Zudem sind Bremsen als Überträger von Krankheitserregern über den Blutweg bekannt. Die Krankheiten betreffen Pferde wie Menschen, wobei vor allem der EIA-Virus Sorgen bereitet (Virus der equinen infektiösen Anämie). Bremsen sind außerdem dafür bekannt, Milzbrand unter Rindern und Schafen zu verbreiten und als Krankheitsüberträger von Tularämie zwischen Hasen und Menschen zu agieren.

Bremsenstiche sind ein Sommer-Problem

Pferdebremsen sind bei heißem Wetter am aktivsten, vor allem im Sommer und im Herbst bei Tageslicht. Die meisten Arten ziehen zudem einen feuchten Lebensraum vor, der ihnen das Brüten erleichtert. Die Eier werden generell an Steinen in Wassernähe oder an Pflanzenstielen und Blättern abgelegt. Nach dem Schlüpfen fallen die Maden oder Larven ins Wasser oder auf feuchte Erde und ernähren sich von anderen wirbellosen Tieren wie Schnecken und Regenwürmern oder sogar von kleinen Wirbeltieren.

Die weibliche Pferdebremse ist tagaktiv. Sie attackiert beinahe heimlich und schafft es leider unbemerkt zu landen und zu entkommen, bevor das Opfer den ersten Schmerz bemerkt. Die Weibchen fühlen sich von großen, dunklen, glänzenden Objekten, Bewegung, bestimmten Tiergerüchen, Kohlendioxid und Wärme angezogen – ein Pferd oder ein Mensch ist also das ideale Ziel.

Pferdebesitzer verlassen sich bei der Bekämpfung von Pferdebremsen auf diverse physische und chemische Mittel. Manche hüllen ihre Tiere z. B. in spezielle Pferdedecken oder Stoffe, aber wer schon einmal durch Kleidung hindurch gebissen wurde, der weiß, wie wenig Schutz diese Methode bietet. Eine weitere Möglichkeit wäre die Verlegung der Pferdekoppel auf eine Wiese, die von den feuchten Brutstätten der Pferdebremsen weit genug entfernt liegt. Ebenso wäre es möglich, die Pferde nur nachts nach draußen zu lassen. Aber beide Lösungen gelten als unpraktisch. Chemische Insektensprays – meist auf der Basis von Permethrin – sind eine weitere Methode der Pferdebremsen-Bekämpfung, doch die Bremsen haben ein untrügliches Gespür dafür, nicht besprühte Körperstellen wie beispielsweise den Unterbauch, die Beine, den Hals und den Widerrist zu finden. Die ideale Lösung wäre daher die Beseitigung der Pferdebremsen.

Fallen für Pferdebremsen

In den USA gibt es seit einigen Jahren ein Produkt zu kaufen, das Pferdebremsen und andere fliegende Insekten bekämpft bzw. beseitigt: Horse Pal. Diese Falle macht es sich zunutze, dass sich die weiblichen Pferdebremsen von großen, dunklen, glänzenden Objekten angezogen fühlen. Sobald eine Pferdebremse angelockt wurde, leitet ein Trichter in der Falle sie in einen Auffangbehälter im Inneren weiter.

Die neue H-Trap Pferdebremsenfalle von Alcochem Hygiene wurde ebenfalls so designt, dass sie sich das Verhalten der Pferdebremse zunutze macht. Zusätzlich wurde die Konstruktion durch weitere Nachforschungen und die Verwendung moderner Materialien weiterentwickelt und verbessert. So ließen sich die Robustheit und ganz besonders die Effizienz der neuen H-Trap steigern.

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Die professionelle H-Trap Pferdebremsen-Falle wurde für die Anwendung im Außenbereich konzipiert. Wie bei den Vorgängermodellen ist die Form dem idealen Zielobjekt der beißenden weiblichen Bremse nachempfunden. Sie setzt sich aus einem einzigartigen Metallgerüst mit einem Standbein, einem großen, aufblasbaren, schwarzen Gummiball und einem grünen Kunststoff-Schirm zusammen. Wenn sich der schwarze Gummiball im Sonnenlicht aufheizt, verlockt er die Pferdebremse dazu, sich auf ihm niederzulassen, weil sie ihn mit einem großen Tier verwechselt. Sobald die Bremse auf dem Ball gelandet ist, wird sie versuchen, Blut zu saugen, indem sie hineinbeißt. Scheitert sie am Blutsaugen, wird sie nach oben fliegen (und damit ihrer natürlichen Flugbahn folgen). Dort wird sie im Trichter aufgefangen und in den in der Mitte angebrachten, leicht zu entleerenden Auffangbehälter geleitet.

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Für optimale Ergebnisse sollte die H-Trap Pferdebremsenfalle in Bereichen aufgestellt werden, in denen sich mehrere Pferde aufhalten, z. B. im Stallhof und auf dem Paddock, bevor die ersten Bremsen im April oder Mai auftauchen. Eine Falle reicht aus, um bis zu fünf Pferde zu schützen. Wurde die Falle angebracht, sollte sie einmal pro Woche kontrolliert werden, um alle Pferdebremsen aus dem Auffangbehälter zu entfernen. Gegen Ende der Pferdebremsensaison sollte die Falle abgebaut und geschützt aufbewahrt werden, um in der kommenden Saison erneut zum Einsatz zu kommen.

Über die H-Trap Bremsenfalle

Die H-Trap Pferdebremsen-Falle wird von Alcochem Hygiene, einer niederländischen Firma aus dem Herzen von Holland, designt und entwickelt. Seit dem Marktgang 2008 wurde die H-Trap in den meisten nord- und mitteleuropäischen Ländern erfolgreich eingeführt.

Die Produkte sind so beliebt und ihre Wirkung ist so anerkannt, dass die Organisatoren der Alltech FEI World Equestrian Games 2014 – letzten September in Frankreich ausgetragen – die Installation von 31 H-Traps beauftragten. Der Schutz von Pferden und Reitern war ihnen ausgesprochen wichtig.

Trotz der anfänglichen Bedenken zeigten sich die Pferdebesitzer, die das Produkt einsetzten, beeindruckt. Eine Pferdehalterin als dem Süden von England fasste ihre Erfahrungen wie folgt zusammen: "Wir haben wirklich schon jedes Mittel und jede Methode auf dem Markt ausprobiert und uns schließlich in unserer Verzweiflung für den Kauf einer Pferdebremsen-Falle entschieden. Prompt wurde uns dieser große, schwarze Ball mit Metallgerüst, Schirm und Plastikfalle geliefert. Wir haben das Ganze sofort auf der Koppel aufgebaut und uns dabei auf den Bereich konzentriert, aus dem die Pferdebremsen zu kommen scheinen. Innerhalb von Minuten hatte die Falle damit begonnen, Bremsen einzufangen, und sie tut es seither ununterbrochen. Die Anzahl an Pferdebremsen ist so sehr zurückgegangen, dass wir keine Schutzdecken mehr brauchen und ich die Pferde auf der Weide bequem trainieren kann. Das Einzige, was ich bereue, ist, dass ich die Pferdebremsen-Falle nicht schon früher gekauft habe."

Feldversuche in Florida

Vor Kurzem begann Alcochem Hygiene mit dem Vertrieb und der Vermarktung der H-Trap Pferdebremsenfalle auf dem US-amerikanischen Markt. Um sicherzustellen, dass Kunden das Potenzial und die Ergebnisse des Produkts erkennen, wurden Feldversuche organisiert. 2014 erfolgte die Durchführung von zwei Versuchen. Beide fanden im Norden von Florida statt und erfolgten als eine Serie von Experimenten, bei denen ein Vergleich zur aktuell erhältlichen Falle (Horse Pal) aufgestellt wurde. An jedem Standort wurde die H-Trap als Bestandteil des täglichen Umgangs mit Pferden auf der Ranch getestet.

Zu den Probanden gehörten Katherine Dunlop und Greg McCandless, ein Ehepaar, das auf seine Tennessee Walking Horses und seine Missouri Fox Trotters stolz ist und außerdem eine Pferdepension in Cedar Key, Levy County, Florida leitet. Während es bei ihren eigenen Pferden etwas Anderes ist, können Sie es sich als kommerzieller Betrieb nicht leisten, dass sich die bei ihnen untergebrachten Pferde verletzen. Attacken durch Pferdebremsen müssen daher vermieden werden. Nach dem Aufbau und der Nutzung der H-Traps in den Paddocks fasste Greg McCandless sein Fazit so zusammen: "Hier ein paar Gründe, warum sich diese Falle von all den anderen Modellen, die wir ausprobiert haben, abhebt: Erstens, sie ist robust. Das ist wichtig, denn wir haben es oft mit Stürmen am Nachmittag zu tun und der Wind kann wirklich stark sein. Die H-Trap Pferdebremsen-Falle ist so konstruiert, dass sie sich mit dem Wind bewegt,denn die Trichterform wirkt windabweisend. Außerdem verfügt die Falle über einen Rohrrahmen aus feuerverzinktem Stahl. 2 mm-Wandungen halten den Rahmen fest zusammen."

"Zweitens, das Auffangbehältnis der Falle, das die Bremsen und andere fliegende Insekten sammelt, ist leicht abnehmbar. Es kann ohne viel Aufwand gereinigt werden, fällt nicht aus der Stahlhalterung heraus und bewegt sich im Wind. Ich muss mir keine Sorgen machen, dass die Falle umkippt, auf den Auffangbehälter fällt und beschädigt wird, denn dazu kommt es einfach nicht. Das ist die beste und robusteste Falle, die wir je hatten! Das Beste daran ist, dass sie die für die Pferde lästigen und gefährlichen Bremsen zuverlässig anlockt."

"Drittens und letztens, die H-Trap Pferdebremsenfalle ist sehr effektiv und wird nicht einfach umkippen und sich selbst beschädigen. Sie fängt tatsächlich Bremsen!"

Die folgende Tabelle zeigt, bei allen Einsatzgebieten des Feldversuches ließ die H-Trap die Konkurrenz hinter sich.

Cedar Ridge ranch, Cedar Key, Florida

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Ein ähnliches Experiment wurde im nahegelegenen Lower Suwannee National Wildlife Refuge (Nationalpark), ebenfalls in Levy Country, Florida, durchgeführt. Die H-Trap Pferdebremsen-Falle fängt nicht nur die Art Tabanus lineola, sondern auch weitere Bremsen der Tabanidae-Familie. In diesem Feldversuch wurden sechs Arten gefangen und identifiziert. Diese zusätzlichen Bremsenarten waren T. petiolatus, T. americanus, Chlorotabanus crepuscularis, Chrysops spp. und Diachlorus ferrugatus. Die Ergebnisse waren wie folgt:

Lower Suwannee National Wildlife Refuge, Levy County, Florida

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Testen Sie die H-Trap Bremsenfalle am Besten selbst!

Wie bei allen guten Erfindungen zur Schädlingsbekämpfung ist es unerlässlich, das biologische Verhalten der jeweiligen Schädlinge zu studieren. Genau das haben die Entwickler der H-Trap Pferdebremsen-Falle getan. Indem Sie das natürliche Verhalten der Bremsen nachahmten und sich auf moderne Materialien verließen, haben sie eine effektive Falle ganz ohne Chemikalien erfunden, die sich für Pferdebesitzer in aller Welt eignet. Probieren Sie's selbst!

Hier finden Sie die H-Trap Bremsenfalle bei uns im Shop.

Quellen: